Gebrauchshundsport

Der Gebrauchshundsport (ehemals VPG) setzt sich aus mehreren Disziplinen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zusammen.

Fährtenarbeit

Bei der Fährtenarbeit suchen unsere Vierbeiner nicht mit den Augen, sondern mit ihrer Nase – es werden schon die kleinsten Unterschiede in der Molekularstruktur der Umwelt wahrgenommen. Der Hund muss eine entsprechende „Selbst- oder Fremdfährte“ auf einem Acker oder Wiese absuchen, d. h. es wird je nach Prüfungsstufe eine bestimmte Anzahl von Schritten nach einem bestimmten Schema gelaufen. Hierbei muss der Hund auch noch verschiedene Fährtengegenstände (z. B. Holz: 10 cm lang, 3 cm breit, 1 cm dick) verweisen.

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Unterordnung

Die Unterordnung baut auf dem Schema der Begleithundeprüfung auf. Auch hier werden Abliegen unter Ablenkung, Freifolge, Sitz und Platz aus der Bewegung vorausgesetzt. Des Weiteren kommen noch weitere Übungen wie z. B. Voraus oder Apportieren über eine Meter-Hürde hinzu. Außerdem müssen Hunde beim Gebrauchshundsport eine „Schußgleichgültigkeit“ vorweisen, d. h. während der Freifolge werden zwei Pistolenschüssen (in die Luft) abgefeuert, auf die der Hund nicht mit Flucht oder ähnlichem reagieren darf

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Schutzdienst

Die dritte Disziplin im Gebrauchshundsport ist der Schutzdienst. Hierbei wird der Hund auf den „Schutzärmel“ gehetzt. Beim Schutzdienst soll der angeborene Beutetrieb der Hunde angeregt werden: er darf jagen, kämpfen, erobern – frei nach dem Motto „Veni, vidi, vici“. Der Helfer wird mit dem Schutzärmel zum entsprechenden (Spiel-)Partner. Es geht hier definitiv nicht darum, eine Aggression gegen Menschen zu schüren! Vom Hund wird voller Gehorsam – auch wenn er gerade mit seiner Beute beschäftigt ist – verlangt, er muss die gegebenen Kommandos korrekt und unverzüglich ausführen. Auch im Schutzdienst müssen verschieden „Menüpunkte“ gezeigt werden, z. B. ein s. g. Seitentransport. Hierbei läuft der Hund zwischen Hundeführer und dem „entwaffnetem Täter“, den er bewacht und dafür Sorge trägt, dass dieser nicht wieder flüchtet 😉

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Wie in allen anderen Sparten auch, werden unsere Hunde im Gebrauchshundsport mit viel Lob und Geduld an ihre Aufgaben herangeführt. Gerade im Schutzdienst wird unseren Vierbeinern eine extreme Nervenstärke / psychische Belastbarkeit abverlangt, die nur durch ein wohl dosiertes Training erreicht werden kann. Unsere Trainer / Helfer stellen sich individuell auf die unterschiedlichen Rassen, auf das Alter der Vierbeiner und den Kenntnisstand der Hunde / Hundeführer ein, so dass alle mit viel Spaß und Motivation bei der Sache sind.

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Ihr Team vom GSV-Friedrichsort

Ansprechpartner

rolf.moeller@gsv-friedrichsort.de