Popular Tags:

Fährtenseminar, Bilder

 

Fährtenhundseminar am 04.03.2017

Acht Hundesportler trafen sich bei Gigi zu Hause, um einen Fährtentag zusammen zu verbringen. Eine kleine Vorhut (Gigi, Manu und Rolf) traf sich schon um 9:00 Uhr, um das Gelände zu inspizieren und  aufzuteilen. Als Gelände stand uns eine riesige Futterwiese zur Verfügung. Diese Wiese sah zwar  super aus, hatte es aber trotzdem in sich. Durch den Regen die letzten Tage, gab es zum Teil sehr große Pfützen und auch die Gänse mit ihren Hinterlassenschaften machten das Ganze nicht gerade leichter.

Nach der Besichtigung und Aufteilung legte Rolf  die zwei FH II Fährten, die  drei Stunden liegen müssen.

 

Pünktlich um 10:00 Uhr trudelten alle Teilnehmer ein. Nach einer kleinen Einweisung über den Ablauf des Fährtentages, machten sich alle auf den Weg zur Wiese. Dort wurden die Fährtenflächen verteilt und die ersten Fährten gelegt.

Lydia legte für Ihre Hündin eine Fährte. Zeitgleich legte Alex für seinen Michael die Fährte und kurz darauf legte auch Kristin ihre IPO I. Lydia machte den Anfang und suchte mit ihrer Hündin, für die es die erste Fährte überhaupt war. Die Hündin schlug sich super.

In der Zwischenzeit legte Anja ihre Fährte für ihren Yannick.

Kristins Hündin Yentl suchte ihre IPO I ebenfalls sehr gut ab, so dass die beiden in dieser Abteilung ihre Prüfung machen können.

Anjas Yannick war beim Absuchen seiner Fährte weniger motiviert. Aber dafür haben wir ja diese Übungstage und beim nächsten Mal läuft es bestimmt besser.

Michael, der Rüde von Alex, zeigte heute eine hervorragende Leistung. Er ließ sich weder durch die Zuschauer noch von der Feuersirene aus der Ruhe bringen.

 

Danach starteten die Hunde in der Königsklasse, der FH II.

Manu schlug sich mit ihrer Hündin Kaya in diesem Gelände hervorragend und zeigten ihr Können. Die wenigen Fehler bei dieser Fährte werden bei den nächsten Übungsfährten ausgebügelt und dann steht der FH II-Prüfung nichts mehr im Wege.

Nun starteten Jessica und Ihre Hündin Dana. Die Beiden hatten den schwierigsten Teil des Geländes. Unterschiedlichen Bewuchs, viel Wasser, Gänse und sogar ein Kananichen ließ es sich nicht nehmen und kreuzte die Fährte. Aber Hund und Hundeführerin kämpften sich mit Bravour durch die Fährte. Großen Respekt für diese tolle Leistung.

 

Zum Schluss kamen noch die beiden Youngster zum Einsatz.

Rolfs  kleiner Moses war doch ein wenig überfordert bei seiner Fährte. Das erste Mal vor vielen Leuten und dann noch die Kamera mit ihren Geräuschen. Aber Übung macht den Meister.

Den Abschluss machten Gigi und ihr Rüde Quitu. Der Rüde war heute sehr aufgeregt und zeigte dadurch nicht seine gewohnte Leistung. Aber auch dafür sind solche Übungstage gedacht.

 

Wir sind uns alle einig, dass uns dieser Tag nicht nur viel Spaß, sondern auch viel an Erfahrungen gebracht hat und es öfter solche Übungstage geben muss.

 

Rolf Möller

  1. Vorsitzender und Ausbildungswart

 

Weihnachtsfeier 2016

Alle Jahre wieder

Basisausbildung

Mit ungefähr sechs Monaten sind aus unseren kleinen Welpen Junghunde geworden, die nun bzgl. ihrer Ausbildung vor dem nächsten Level stehen (dies ist aber ganz vom Hund abhängig – die einen sind schon nach 4 Monaten zu weit entwickelt für die Welpen und andere sind mit 6 Monaten noch „klein“ und „verspielt“ und dementsprechend noch nicht reif für die nächste Stufe). Bei der Welpenausbildung wurde der Grundstein gesetzt:

  • Sozialisierung
  • Anfänge des Grundgehorsams
  • Umwelteinflüsse
  • Evtl. die Erkenntnisse, für welche Sparte eignet sich der Hund / an welcher Sparte hat das Team Mensch+Hund Spaß / „wo wollen wir hin“ …

 

Im nächsten Schritt – der Basisausbildung / Junghunde – wird der Grundgehorsam vertieft, d. h. folgende Punkte werden neu erlernt bzw. weiter ausgebaut:

  • Korrekte „Fuß“-Position
  • „Platz“ und Abrufen mit Vorsitzen
  • „Sitz“ mit Entfernung und Zurückkommen
  • Leinenführigkeit und Freifolge

 

In der Basisausbildung wird wiederum der Grundstein für die weiterführenden Sparten gelegt. Wenn man sich entschließt, mit seinem Hund aktiv im Hundesport tätig zu sein, ist das Bestehen der Begleithundeprüfung eine Grundvoraussetzung. Dann stehen die  verschiedensten Sparten offen:

  • Gebrauchshundesport
  • THS (Turnierhundesport)
  • Agility
  • Obedience
  • Fährtenarbeit

 

 

In allen Sparten werden unsere Vierbeiner geistig und körperlich gefordert und ausgelastet. Es muss in einem ausgewogenen Maße geschehen. Eine gute, konsequente Basisausbildung ist der Grundstein für die „Zielerreichung“ –  Fortschritte in den  Sparten zu  erreichen.

Aber auch für Hunde, die nicht „sportlich im Verein“ geführt werden, sondern als treuer Begleiter / Familienhund gehalten werden, ist eine solide Basisausbildung von Vorteil. In unserer heutigen Gesellschaft müssen Hunde „funktionieren“ und dürfen niemanden belästigen. Es sollte für jeden Hundehalter erstrebenswert sein, einen gut erzogen Hund zu haben und sozusagen mit gutem Beispiel voran gehen.

Die Trainer erleben immer wieder, wie viel Spaß und Freude Hunde und Hundeführer bei der Arbeit auf dem Hundeplatz haben. Die Hunde werden bei uns ohne Zwang unter Zuhilfenahme der verschiedensten Motivationshilfen (Leckerlis, Spielzeuge jeglicher Art, ganz viel Lob …) ausgebildet (der „Kasernenton“ ist  verschwunden).

Eine gute Welpen- und Basisausbildung ist für die Weiterentwicklung des Hundes extrem wichtig und fördert das positive Verhältnis zwischen Hund und Hundeführer.

 

Damit ein reibungsloser Ablauf in der Basisgruppe gewährleistet ist, bitte folgendes beachten:

  • Bitte seien Sie bei Ihrem ersten Besuch 10 Minuten vor Trainingsbeginn vor Ort, damit wir die „Formalitäten“ erledigen können und Ihrem Junghund einen ruhigen, stressfreien Start ermöglichen können
  • Alle Hunde sind außerhalb des Trainingsgeländes an der Leine zu führen
  • Bitte vor Beginn des Trainings, dem Hund die Möglichkeit geben, sich außerhalb des Trainingsgeländes zu lösen
  • Der GSV-Friedrichsort übernimmt keine Haftung für Schäden jeglicher Art. Die Teilnahme an der Basisgruppe ist auf eigene Gefahr.

Der GSV-Friedrichsort ist keine gewerbliche Hundeschule sondern ein Gebrauchshundesportverein, in dem alle Trainer ehrenamtlich tätig sind. Um einen geringen Teil der anfallenden Vereinskosten aufzufangen, nehmen wir als kleine Gebühr von „Externe Teilnehmern“ 4,00 € pro Einheit. Diese Gebühr ist bitte bar vor Ort zu bezahlen.

Ihr Team vom GSV-Friedrichsort

Gebrauchshundsport

Der Gebrauchshundsport (ehemals VPG) setzt sich aus mehreren Disziplinen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zusammen.

Fährtenarbeit

Bei der Fährtenarbeit suchen unsere Vierbeiner nicht mit den Augen, sondern mit ihrer Nase – es werden schon die kleinsten Unterschiede in der Molekularstruktur der Umwelt wahrgenommen. Der Hund muss eine entsprechende „Selbst- oder Fremdfährte“ auf einem Acker oder Wiese absuchen, d. h. es wird je nach Prüfungsstufe eine bestimmte Anzahl von Schritten nach einem bestimmten Schema gelaufen. Hierbei muss der Hund auch noch verschiedene Fährtengegenstände (z. B. Holz: 10 cm lang, 3 cm breit, 1 cm dick) verweisen.

 

Unterordnung

Die Unterordnung baut auf dem Schema der Begleithundeprüfung auf. Auch hier werden Abliegen unter Ablenkung, Freifolge, Sitz und Platz aus der Bewegung vorausgesetzt. Des Weiteren kommen noch weitere Übungen wie z. B. Voraus oder Apportieren über eine Meter-Hürde hinzu. Außerdem müssen Hunde beim Gebrauchshundsport eine „Schußgleichgültigkeit“ vorweisen, d. h. während der Freifolge werden zwei Pistolenschüssen (in die Luft) abgefeuert, auf die der Hund nicht mit Flucht oder ähnlichem reagieren darf

 

Schutzdienst

Die dritte Disziplin im Gebrauchshundsport ist der Schutzdienst. Hierbei wird der Hund auf den „Schutzärmel“ gehetzt. Beim Schutzdienst soll der angeborene Beutetrieb der Hunde angeregt werden: er darf jagen, kämpfen, erobern – frei nach dem Motto „Veni, vidi, vici“. Der Helfer wird mit dem Schutzärmel zum entsprechenden (Spiel-)Partner. Es geht hier definitiv nicht darum, eine Aggression gegen Menschen zu schüren! Vom Hund wird voller Gehorsam – auch wenn er gerade mit seiner Beute beschäftigt ist – verlangt, er muss die gegebenen Kommandos korrekt und unverzüglich ausführen. Auch im Schutzdienst müssen verschieden „Menüpunkte“ gezeigt werden, z. B. ein s. g. Seitentransport. Hierbei läuft der Hund zwischen Hundeführer und dem „entwaffnetem Täter“, den er bewacht und dafür Sorge trägt, dass dieser nicht wieder flüchtet 😉

 

Wie in allen anderen Sparten auch, werden unsere Hunde im Gebrauchshundsport mit viel Lob und Geduld an ihre Aufgaben herangeführt. Gerade im Schutzdienst wird unseren Vierbeinern eine extreme Nervenstärke / psychische Belastbarkeit abverlangt, die nur durch ein wohl dosiertes Training erreicht werden kann. Unsere Trainer / Helfer stellen sich individuell auf die unterschiedlichen Rassen, auf das Alter der Vierbeiner und den Kenntnisstand der Hunde / Hundeführer ein, so dass alle mit viel Spaß und Motivation bei der Sache sind.

 

Ihr Team vom GSV-Friedrichsort