Popular Tags:

Veranstaltungen

[my_calendar]

Rettungshundesport

Rettungshundesport – Eine spannende Arbeit für Mensch und Hund

Was viele Frauchen und Herrchen zum Wahnsinn treibt, wird bei diesem Sport gezielt ausgenutzt: die Freude des Hundes am Schnüffeln und Stöbern. Es wird allerdings in geordnete Bahnen gelenkt und mit einem klaren Ziel verknüpft: die Suche nach einem Menschen. Aber im Gegensatz zu Hunden, die in realen Einsätzen angefordert werden, geht es beim Rettungshundesport um die Bindung zwischen Hund und Mensch, dem gemeinsamen Erfolg und artgerechter Auslastung.

Kaum ein Hund muss lernen zu suchen, aber was ist, wenn der Hund die versteckte Person  gefunden hat?

An dieser Stelle beginnt die Ausbildung:

Wie sagt der Hund dem Hundeführer, wo die Person ist?
Der Begriff dafür ist „Anzeige“. Je nach Anlage und Temperament kommen verschiedene Formen in Frage.

Verbellen:
der Hund bleibt bei der Person, hält Abstand und bellt, bis der Hundeführer (Hf) beim Hund ist. Dabei darf der Hund die Person nicht berühren.

Verweisen:
nach dem der Hund die Person gefunden hat, kommt der Hund zurück und gibt dem Hf ein Signal, z.B. anspringen, hinlegen, anbellen, zergeln. Dann wird der Hund angeleint und führt den Hf direkt zur Person.

Freiverweisen:
der erste Teil gleicht dem Verweisen, aber statt angeleint zu werden,  pendelt der Hund ständig zwischen der Person und Hf hin und her.

Bringseln:
der Hund hat ein kleines Bringsel am Halsband befestigt, wenn eine Person gefunden wird, nimmt er es ins Maul und kommt zum Hf zurück. Der erkennt daran, dass der Hund gefunden hat und nimmt das Bringsel an. Dann führt der Hund an der Leine den HF zur Person .

Neben der Suche im Gelände gehörten  zum Rettungshundesport noch zwei weitere Abteilungen:

1. Unterordnung
Hier lernt der Hund Sitz, Platz und Bleib, sowie die Lenkbarkeit auf Distanz. Dazu noch Apportieren und Neutralität anderen Artgenossen und Menschen gegenüber.

2. Gewandtheit
In der Gerätearbeit geht es um Balance und Konzentration. Dabei entwickelt  der Hund Körperbeherrschung und Selbstsicherheit in schwierigen Situationen.

Der Hund soll hierbei vom Hundeführer beeinflussbar sein und nicht wild und eigenständig herübertoben!

Im Training wird dafür das Überwinden von Stegen, Brücken oder sogar Leitern von Grund auf geübt. Der Hundeführer lernt so, seinen Hund in unterschiedlichen Situationen, auch unter Stress, zu lenken, leiten und lesen, damit letztendlich die Bindung zu seinem Vierbeiner gestärkt.

Trainingszeit Unterordnung und Gewandheit: Samstag 10:00-13:30 Uhr
Trainingszeit Flächensuche: nach Absprache
Trainingszeit Wasserarbeit: nach Absprache

Ansprechpartner: Gerald Merke, 0160/2475797

Näheres über die Wasserarbeit finden Sie hier

Fährtenseminar, Bilder

 

Fährtenhundseminar am 04.03.2017

Acht Hundesportler trafen sich bei Gigi zu Hause, um einen Fährtentag zusammen zu verbringen. Eine kleine Vorhut (Gigi, Manu und Rolf) traf sich schon um 9:00 Uhr, um das Gelände zu inspizieren und  aufzuteilen. Als Gelände stand uns eine riesige Futterwiese zur Verfügung. Diese Wiese sah zwar  super aus, hatte es aber trotzdem in sich. Durch den Regen die letzten Tage, gab es zum Teil sehr große Pfützen und auch die Gänse mit ihren Hinterlassenschaften machten das Ganze nicht gerade leichter.

Nach der Besichtigung und Aufteilung legte Rolf  die zwei FH II Fährten, die  drei Stunden liegen müssen.

 

Pünktlich um 10:00 Uhr trudelten alle Teilnehmer ein. Nach einer kleinen Einweisung über den Ablauf des Fährtentages, machten sich alle auf den Weg zur Wiese. Dort wurden die Fährtenflächen verteilt und die ersten Fährten gelegt.

Lydia legte für Ihre Hündin eine Fährte. Zeitgleich legte Alex für seinen Michael die Fährte und kurz darauf legte auch Kristin ihre IPO I. Lydia machte den Anfang und suchte mit ihrer Hündin, für die es die erste Fährte überhaupt war. Die Hündin schlug sich super.

In der Zwischenzeit legte Anja ihre Fährte für ihren Yannick.

Kristins Hündin Yentl suchte ihre IPO I ebenfalls sehr gut ab, so dass die beiden in dieser Abteilung ihre Prüfung machen können.

Anjas Yannick war beim Absuchen seiner Fährte weniger motiviert. Aber dafür haben wir ja diese Übungstage und beim nächsten Mal läuft es bestimmt besser.

Michael, der Rüde von Alex, zeigte heute eine hervorragende Leistung. Er ließ sich weder durch die Zuschauer noch von der Feuersirene aus der Ruhe bringen.

 

Danach starteten die Hunde in der Königsklasse, der FH II.

Manu schlug sich mit ihrer Hündin Kaya in diesem Gelände hervorragend und zeigten ihr Können. Die wenigen Fehler bei dieser Fährte werden bei den nächsten Übungsfährten ausgebügelt und dann steht der FH II-Prüfung nichts mehr im Wege.

Nun starteten Jessica und Ihre Hündin Dana. Die Beiden hatten den schwierigsten Teil des Geländes. Unterschiedlichen Bewuchs, viel Wasser, Gänse und sogar ein Kananichen ließ es sich nicht nehmen und kreuzte die Fährte. Aber Hund und Hundeführerin kämpften sich mit Bravour durch die Fährte. Großen Respekt für diese tolle Leistung.

 

Zum Schluss kamen noch die beiden Youngster zum Einsatz.

Rolfs  kleiner Moses war doch ein wenig überfordert bei seiner Fährte. Das erste Mal vor vielen Leuten und dann noch die Kamera mit ihren Geräuschen. Aber Übung macht den Meister.

Den Abschluss machten Gigi und ihr Rüde Quitu. Der Rüde war heute sehr aufgeregt und zeigte dadurch nicht seine gewohnte Leistung. Aber auch dafür sind solche Übungstage gedacht.

 

Wir sind uns alle einig, dass uns dieser Tag nicht nur viel Spaß, sondern auch viel an Erfahrungen gebracht hat und es öfter solche Übungstage geben muss.

 

Rolf Möller

  1. Vorsitzender und Ausbildungswart

 

Weihnachtsfeier 2016

Alle Jahre wieder